schwarzePRESSE.de

Interview



Interview mit Aeon Sable
 


SP:
 Nach der „Schwarzes Leipzig Tanzt“-Weihnachtsausgabe kehrt ihr im Juni zurück für ein Konzert im Rahmen des Wave Gotik Treffen zurück nach Leipzig. Habt ihr selbst einen besonderen Bezug zur Stadt? 

AS: Wir waren des Öfteren in der Vergangenheit als Besucher auf dem WGT, da das Festival besonders unsere Musiksparte bedient, daher haben wir lange favorisiert und darauf hingearbeitet dort zu spielen. Das Treffen ist quasi ein Muss für jede Band aus dem düsteren Bereich. Leipzig ist eine wunderbare Stadt mit einem sehr dankbaren Publikum, allein die schönen Absintherien, die es im Ruhrgebiet leider nicht gibt, locken uns dorthin. Wir spielen liebend gerne in Leipzig, diese Stadt hat Seele.


SP: Ihr habt Aeon Sable ursprünglich als Studioprojekt geschaffen. Natürlich sind eure Fans froh, dass es nicht dabei geblieben ist. Wie kam es zu diesem Wandel?

AS: Da wir als technikaffines Duo angefangen haben und nicht als „klassische“ Band mit Proberaum und Jamsessions, hat es sich erst einmal automatisch so ergeben. Wir wussten damals ja auch noch gar nicht, wohin der Weg führen wird. Erst unser damaliger Labelboss hat den Anstoß für Konzerte gegeben, da man so viel mehr Leute erreichen kann und als reine Studioband schnell auf der Stelle tritt. Es war eine Menge Arbeit unser Konzept auf die Bühne zu bringen, da ein Liveauftritt etwas komplett anderes ist, als im Studio zu arbeiten. Dennoch zieht man eine Menge Energien und Anregungen aus den Auftritten, sodass wir froh sind diesen Schritt gegangen zu sein.

SP: Für alle die euch noch nicht kennen... Wie kam der Name Aeon Sable zustande?

AS: Aeon Sable ist eine Wortkombination mit mehreren Interpretationsmöglichkeiten. Man kann „dunkles Zeitalter“ daraus lesen, aber auch ganz andere Dinge. Rein zufällig sind es auch unsere Pseudonym... [hust]... ich meine unsere Nachnamen [lacht].

SP: Ende des Jahres soll euer neues Album erscheinen. Könnt ihr uns schon ein wenig darüber erzählen?

AS: Wir sind stolz darauf sagen zu können, das unser kommendes Album erstmalig beim Berliner Label „Solar Lodge“ erscheinen wird. Es wird den Titel „Visionaers“ tragen und wie seine Vorgängeralben unseren spezifischen Stempel tragen, dabei aber doch eine Weiterentwicklung darstellen. Wir sind sehr darauf bedacht, dass jedes neue Album auf dem vorherigen aufbaut und nicht bloß eine Kopie dessen ist. Eins jedoch bleibt gleich: Es werden sieben Tracks mit einer Gesamtlänge von rund 50 Minuten sein. Wir sind momentan noch in der aufwendigen Masteringphase, die Songs stehen aber schon. Eins können wir schon verraten: Wer Aeon Sable mag, wird dieses Album lieben. Alles Weitere werdet ihr Ende des Jahres hören.

SP: Werden eure Fans auf dem WGT bereits ein paar neue Songs zu hören bekommen?

AS: Die endgültige Playlist für’s WGT steht zwar noch nicht fest, aber wir spielen mit dem Gedanken.

SP: Gibt es schon weitere Pläne? Eine Tour?

AS: Es gibt Gerüchte…
Konkret freuen wir uns sehr auf die nach dem WGT bevorstehende Videoproduktion zu eines unserer neuen Titeln. Dazu haben wir einen Filmemacher aus Indonesien eingeladen. Derselbe der bereits vor 2 Jahren unseren ersten Videoclip zu „Agnosia“ gemacht hat.
Und da wir nicht in der Lage sind, mal eben abertausende Euros auf die Theke einer Produktionsfirma zu legen, müssen wir eben alles selber organisieren – die Crew, das Equipment, die Locations… Das Ganze muss im Vorfeld koordiniert und durchgeplant werden – das ist zwar eine Menge Arbeit aber wir haben wie immer die Fäden in der Hand und das Ergebnis wird jede Arbeit aufwiegen.

SP: Mit wem würdet ihr sehr gerne einmal die Bühne teilen?

AS: Mit den Merciful Nuns und David Bowie. In dieser Reihenfolge. Danach mit Frank Sinatras Geist Backstage feiern.

SP: Last famous words?

AS:
Im geiste Notieren: kluge letzte Worte voller Weltweisheit, Humor und Wiedererkennungswert für die „famous last words“ ersinnen... Check! 
Bis dahin: danke für das Interview und danke an alle Freunde, Hörer und Leser. Ohne euch wäre alles nichts!

 

Lennart von Sono im Interview

Ein Singer Songwriter über seine Premiere als DJ, Castingshows und Werbekompositionen 

Lennart A. Salomon ist  ein Hamburger Musiker, dessen ganzes Leben ein Streben nach einer Karriere als Musiker war. Er  hatte als Kind klassischen Klavierunterricht, spielte Schlagzeug und nun Gitarre, spielt in mehreren Bands und komponiert Musik für Funk und Fernsehen. In Leipzig wird Lennart regelmäßig für seine Auftritte mit der Electropopband SONO gefeiert, die 2001 ihren Durchbruch mit „Keep Control“ feierte. Die Schwarze Presse hat Lennart vor seinem DJ-Debut getroffen und mit ihm über sein Leben als Musiker gesprochen.

Blick hinter die Kulissen: Mental Defect

Mental Defect – das sind tiefe Growls von Sänger Sanny, die emotional starke Stimme von Sängerin Clodi, die melodischen Riffs der Gitarristen Daniel und Tien und die Energie, die Bassist Fox und Drummer David in die Songs stecken. Alles zusammen ergibt einen originellen Metal-Stilmix, der seine Zuhörer mit eindringlichen Texten und einem Designkonzept abholt und in eine neue Welt versetzt. Die Konzeptalben begeistern dabei nicht nur Langhaarige: Mental Defect haben bereits auf den Classic Open  gespielt und ihre CD wurde durch die Plattenfirma "Èquinoxe Records" veröffentlicht und von Kritikern als „radiotauglich“, „Spitzen-Scheibe“ und „einzigartig“ eingeschätzt.

Schwarze Presse hat die Leipziger Talente bei ihrem Videodreh zum neuen Song „Your Goddess“ aus dem im Mai 2014 raus kommenden Album „Lost In The Sense Of Time“ begleitet und mit Sängerin Clodi über den Dreh und ihre Pläne gesprochen.

Interview With Full Force 2013 – 20-jähriges Jubiläum

Nur noch wenige Tage, dann lädt zum 20-jährigen Jubiläum eines der größten Metal- und Hardcorefestivals zum Rundumschlag ein.
Wir nehmen dieses freudige Ereignis zum Anlass und fragen etwas näher nach der Entwicklung in den vergangen Jahren, den zukünftigen Aussichten und den persönlichen Highlights der Veranstalter. Zusätzlich möchten wir euch diese absolute Festivalperle wärmstens ans Herz legen. Nicht nur weil es dieses Jahr einen extra Festivaltag mit Bands wie „Hatebreed“, “Slayer“ und „Agnostic Front“ zu erleben gibt, sondern weil man sich hier mit Gleichgesinnten bei absolut besucherfreundlichen Preisen ein paar schöne Tage machen kann, die man so schnell nicht vergessen wird. Wenn ihr dieses Jahr ein Festival ganz sicher nicht verpassen dürft, dann dieses.

Fragen an SAMAVAYO

On: 31/12/2012

Fragen an SAMAVAYO

Seit 2000 stehen die Berliner Jungs mit ihrer Band Samavayo auf den Bühnen und das mittlerweile nicht mehr nur in Deutschland. Ihre, gleichfalls rockige und leidenschaftliche Musik findet sich auch auf ihrem neuen Album 'Soul Invictus' wieder. So versprühten sie am 17.11.2012, im Rahmen der Bandcommunityveranstaltung ihre Funken und wussten das Publikum mit neuen und alten Songs zu begeistern.

Seit Mitte Dezember ist das neue Album „A Splinter For The Pure“ erhältlich und so viel sei vorab gesagt: Die Record Release Party, die am 17.12.2012 im Leipziger Z stattfand, war ein voller Erfolg.
Die SP lud deshalb Schlagzeuger Max und Sänger Franz zum Gespräch ein. Dabei ging es um die erfolgreich absolvierte Russland-Tour, die die ein oder andere Überraschung beinhaltete, das Tourleben mit seinen Vor- und Nachteilen und natürlich haben wir auch nachgefragt, worum es in der neuen Platte geht. Was dabei herauskam, könnt ihr hier nachlesen:

Sowohl die Musikpresse als auch die Szenediscotheken langweilen ihre Gäste seit Jahren mit ihren selbstgezüchteten und hochgepushten Szenesuperstars.
Doch wenn man sich die Mühe macht und ein wenig auf die Suche geht, dann findet man zwischen Hausfrauenschlagergoth und Gruftitechno das ein oder andere musikalische Juwel.
Wenig überraschend ist die Tatsache, dass es sich dabei fast immer um Bands handelt, die von der Musikindustrie bislang unbeachtet blieben und somit noch ihre (im positiven Sinne) „Ecken und Kanten“ haben. So auch Toxic Flowers, eine Glam/Gothrockband aus Leipzig, die im folgenden Interview Rede und Antwort stand.

Hier nun das Interview vom 17.11.2012 im Bandhaus Leipzig  mit COX AND THE RIOT, einer Leipziger Rockband. 2010 spielten sie bereits auf dem Sputnik Springbreak Festival und sind daher nicht mehr ganz unbekannt in der Musikszene. Ihr erstes Album "Death Disco" steht bereits in den Läden und ihre Texte und Melodien klingen vielversprechend.

Nach über 15 Jahren verabschiedeten sich BLITZKID Ende Oktober von den Brettern, die die Horrorwelt bedeuten und bestritten eine letzte Farewell-Tour durch Europa. Natürlich nicht, ohne ein letztes Mal den Saal des Conne Island zum Kochen zu bringen. Mit dabei: ihre Genrekollegen von THE OTHER, BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE und THE FRIGHT. Die schwarzePresse hat die Gelegenheit genutzt, Letztere direkt nach dem Gig ein wenig auszuhorchen. Die Hermsdorfer Gruselrocker Lon (Gesang), Kain (Bass), Seares (Schlagzeug) und Danny (Leadgitarre) standen bereitwillig und gut gelaunt Rede und Antwort – nicht ganz jugendfrei und nicht ohne eine gehörige Portion Selbstironie. Parental Guidance advised – explicit content! Aber lest selbst.

Neue Musikprojekte schießen täglich wie Pilze aus dem Boden, doch lassen die meisten von ihnen qualitativ zu wünschen übrig. Dass dies auch anders geht zeigt Niko Brückner, seines Zeichens Schlagzeuger bei The Cold, mit seinem neuen Soloprojekt Creep Carnival (www.creepcarnival.com). Schon die 1. Demo "Into Infinity" klingt so ausgereift, dass man gespannt sein kann, was da noch folgen mag. Grund genug Niko mal ein paar Fragen zu stellen:

Newsletter

Bleib auf den Laufenden mit dem sP Newsletter:

Kontakt:

Mathias Pinkert

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!